Geiler Scheiß! Das mit dem “Ich-wünsch-mir-ganz-feste-was-dann-geht-es-auch-in-Erfüllung” klappt ja echt spitzenmäßig (Nein, kein Sarkasmus!) Love Life. Warum? Darum: Es muss November gewesen. Ungefähr. Sagen wir Ende des Jahres 2016. Da kam mir ganz plötzlich in den Sinn, dass ich ja eigentlich im Sommer 2017 noch mal eine Episode “Der Acker, das Unkraut und ich” dranhängen will. Ich habe versucht Freunde zu akquirieren, mit mir eine weitere Staffel “Ackerland”, “The Walking Acker” oder “Ein schrecklich netter Acker” zu starten, was aber leider semi-erfolgreich blieb. Eigentlich war es so was von gar nicht erfolgreich. Aber wiesu denn bluß? Nichtsdestotrotz habe ich weiter überlegt, ob ich es dann eben alleine machen soll. Hmmmm. Hmmmmmmmmmmm. Und dann! Ja dann: der Wahnsinn! Es war ein Tag vor Weihnachten, also der 23.12.2016. PING! Eine Mail. Von meine-ernte. Und? Die Frage aller Fragen stand dort. Schwarz auf weiß:

(…) ob Du Interesse hast, unsere kleine Kooperation im nächsten Jahr fortzuführen? Wir würden uns sehr darüber freuen und werden Dir gerne wieder einen Gemüsegarten zur Verfügung stellen!

Ja, aber sowas von JA. JAJAJA.

Surprise Surprise.

Als wäre es nicht schon genug Aufregung.

Boller-Tabs

Heute folgte Überraschung Nummer 2. DING DONG. Ein Päckchen! Und was ist drin? Ganz viel Saatgut, lustige Kokos-Bollers, Stäbchen zur Gemüsemarkierung und ein persönliches Anschreiben von Tobi:

Grüße aus Bonn

“Hallo Nicole, wir freuen uns, dass du wieder mit dabei bist! Anbei eine kleine Überraschung für Dein Wunschbeet! Viele Grüße aus Bonn. Tobi”

Das ist so Zucker. Danke – ick froi mir so.

Ganz viel Saatgut

Na dann krempel ich mal die Ärmel hoch und…

ähm… ja. Und? Äh, was denn nun? Ich muss mich jetzt wirklich ernsthaft mit dem Vorziehen von Gemüse auseinander setzen. Ich habe einfach sowas von keine Ahnung, muss ich zu meiner Schande gestehen. Vor allem sollte ich das Wissen vom letzten Ackerlehrjahr hervorholen:

  • Blühenden Koriander kann man einfach stutzen, denn der wächst eh wie Unkraut nach.
  • Bei der Salaternte nicht zu lange warten, denn sonst kommen die Hasen oder der Salat explodiert in die Höhe.
  • Die Blüten von Brokkoli sehen verdammt schön aus.
  • Nicht zu viel Gewürzfenchel säen, isst eh keine Sau.
  • Das mit den Tomaten scheint eine aufwändigere Nummer zu sein.

Und zu guter Letzt: Nicole, denk an die Schutznetze. Die sind so überaus und enorm wichtig.

Reinsaht von Demeter

Im Mai 2017 geht es los.
Wer Lust hat mich zu unterstützen, kann gerne mitmachen. Ich freu mich auf Ackerbesuch, nette Gespräche, schlaue Sprüche, Klugscheisser, Besserwisser und adäquate sowie hilfreiche Tipps.

Und wer gerne selbst Gemüsebauer werden will und sein eigenes Brokkoli-Süppchen kochen möchte, kann gerne bei meine-ernte vorbeischauen.

Der Fleischwolf wünscht einen guten Appetit!