Es ist doch immer das Gleiche. Da geht man hungrig einkaufen und was passiert? Zuviele Brezeln mitgenommen! Kann ja kein Mensch essen. Schande. Schwester, Vater, Freund, Nachbar, Hund, Katze, Maus wollen sie nicht. Jetzt bloß nicht verzweifeln und schon garnicht wegwerfen, sondern:

Mach’ Knödel draus!


Geht zwar nicht superschnell und ist sowas von nicht vegan, aber dafür sind sie vegetarisch und man kann sie dann einfrieren (wenn man auch da mal wieder mit der Menge übertrieben hat) und ein andern Mal erneut genießen!

Eine vegane Variante ist in Arbeit!

Also, genug geschrieben. Ärmel hoch und ab geht die Lutzi.

Rezept

Der Brezelknödel Blues (ca. 8 Stück)

Was du brauchst:

  • 3 alte, harte, ausgetrocknete Brezeln
  • ca. 200 ml Milch
  • 1 Ei
  • Butter
  • 1 Schalotte
  • Schnittlauch (frisch oder TK)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat


Was du machen solltest:

  1. Brezeln entsalzen und in kleine Würfel und/oder Scheiben schneiden.
  2. Mit heißer Milch vermengen und gute 15 min ziehen lassen.
  3. Tipp: Wenn die Brezelmasse noch etwas zu trocken scheint, nochmal einen Schuß heiße Milch hinzugeben.
  4. Die Schalotte klein hacken und in der Butter schön anbraten.
  5. Angebratene Schalotten, 2-3 Esslöffel gehackten Schnittlauch, etwas Salz, Pfeffer, ein bißchen Muskat und das Ei in die aufgeweichte Brezel-Milchmasse geben und alles gut durchkneten. Mit den Händen. Yeah.
  6. Nochmal 10 Minuten ziehen lassen.
  7. Wasser, in einem großen Topf, zum Kochen bringen.
  8. Salz ins Wasser.
  9. Mit nassen Händen, kleine Knödel formen und ins kochende Wasser damit. (Ich habe 8 Stück, mit dieser Teigmenge, hinbekommen.)
  10. Ca. 20 min garen und fertig sind die Knödel, die jetzt schön aufgegangen sein müssten.


Und was gibt es dazu?

Eine Soße. Tja! Diese Soße, die ich mir dazu “gezaubert” habe. Wie soll ich das nun sagen? Also. Diese Soße war so grottenschlecht, dass ich hier jetzt unmöglich das Rezept preisgeben kann. Ich habe just in dem “Probiermoment” völlig verdrängt, was ich da alles reingehauen habe. Brrrr. Irgendwas mit viel zu viel Tomatenmark. (…)

Eisiger Tipp

Tipp: Knödel einfrieren klappt prima und sie schmecken nach dem Auftauen auch noch ziemlich gut. Die Knödel einzeln in Alufolie packen. Die kleinen Päckchen in einen Gefrierbeutel, gut verschließen und einfrieren.

Auftauen: Die einzelnen Knödel-Alu-Päckchen in einen großen Topf mit heißem Wasser schmeißen und ca. 10-12 min köcheln. Auspacken (Achtung: heiß!), essen, lecker.

Zum Thema “Alufolie” hab ich ein sehr zwiegespaltenes Verhältnis. Nutze sie, aber ungern. Bald mehr dazu.

Der Fleischwolf wünscht einen guten Appetit!